Freunde der Erziehungskunst
Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. fördern weltweit Initiativen im freien Bildungswesen, um zur Bildung solcher Fähigkeiten beizutragen, mit denen die Erwachsenen von morgen ihre Zukunft gestalten können. Sie setzen sich seit der Gründung 1971 für die weltweite Ausbreitung der Waldorfpädagogik und damit für ein grundsätzliches freies Schul- und Bildungswesen ein. Die Arbeitsstruktur der Freunde der Erziehungskunst Seit 1997 haben die Freunde der Erziehungskunst ihren Hauptsitz in Berlin. Von hier aus werden die rund 400 Projekte in allen Teilen der Welt betreut, Spenden gesammelt und weitergeleitet. Zweimal jährlich erscheint der Rundbrief der 'Freunde', in dem über die Entwicklung der ausländischen Projekte berichtet wird. Beratungsreisen und Krisenmanagement, Kolloquien über Waldorfpädagogik und der Aufbau einer Zweigstelle in den USA werden von Berlin aus organisiert. Von der Zweigstelle in Karlsruhe werden die Freiwilligendienste entwickelt und betreut, die Schulabgängern die Möglichkeit bieten, ihren Ersatzdienst, ein freiwilliges soziales Jahr oder ein Praktikum im Ausland zu absolvieren.
In der Zweigstelle Stuttgart werden öffentliche Mittel für ko-finanzierte Projekte beantragt.
© Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners |
Anderer Dienst im Ausland
Ein sozialer Friedensdienst im Ausland, wäre das nicht eine gute Idee? Man lernt eine andere Sprache, fremde Sitten und Gebräuche kennen und ersetzt seine oberflächliche Meinung durch einen wirklichen Einblick durch das Mitarbeiten an einem der Projekte. Viele Dinge, wie eine intensivere Betreuung der Schüler, längst fällige Renovierungsarbeiten usw. werden durch solche Helfer oft erst möglich.
Die "Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V." sind seit 1993 als Träger für den Anderen Dienst im Ausland zugelassen und inzwischen zu einer der größten Trägerorganisation herangewachsen. Gemäß unserer Vereinssatzung entsenden wir die Sozialdienstleistenden ausschließlich an entsprechende Waldorf-Institutionen im Ausland.
Derzeit sind über unsere Organisation rund 170 Einrichtungen (Waldorfschulen, heilpädagogische Heime und Waldorfkindergärten) in 40 Ländern als Einsatzstellen für den "Anderen Dienst im Ausland" zugelassen.
Schwerpunktmäßig sind für die Sozialdienstleistenden an Waldorfschulen hausmeisterliche Tätigkeiten vorgesehen. Im heilpädagogischen Bereich werden sie in der pflegerischen Betreuung der Behinderten eingesetzt. Dies geschieht hauptsächlich in Camphill-Einrichtungen.
Neben den meisten europäischen Ländern ist ein Einsatz in allen Kontinenten möglich.
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